Michael Wiegand / Schwetzinger Zeitung

Oftersheim.

Der erste „HardtRun“- Volkslauf des TSV Oftersheim ist Geschichte. Nun haben auch die „HardtRunners“, die von Triathlet Dirk Oswald trainierte Laufgruppe, die in Shirts der Schwetzinger Zeitung auf die Strecke durch den Hardtwald ging, ein Fazit gezogen.

Sehr ehrgeizig war Jan Merz, der trotz vierwöchiger Trainingspause eine 47-Minuten-Zeit erlaufen hat. „Wade und viel Arbeit und Erkältung und davor hat noch Corona ein Training verhindert. Mit durchgehendem Training wäre da viel mehr drin gewesen, wahrscheinlich Richtung 42 oder 41 Minuten“, so Merz. „Das alles ist aber Ansporn für mich, jetzt weiterzumachen.

Laufkamerad Gerd Schäfer lobte die Organisation des ersten „Runs“ und freute sich, Teil der „HardtRunners“ zu sein. Die Laufstrecke empfand er als „breit und einfach und zum Glück hauptsächlich beschattet“.

Nach 55:33 Minuten erreichte Nicole Morich das Ziel. „Ich bin zu schnell angelaufen und hatte dann zu kämpfen. Zum Schluss wurde es wieder besser. Wie ich schon befürchtet hatte, hatte ich einen recht einsamen Lauf, da wenig Läufer gemeldet waren. Mein Ziel, schneller zu werden, habe ich geschafft. Ich bin auch nur zum Schluss überholt worden, sodass es für mich gut gelaufen ist. Ich werde mich jetzt auf den Halbmarathon konzentrieren, viel Schnelligkeit ist bei mir nicht mehr zu holen.“

Ein langfristig angepeiltes Ziel erreichte unterdessen Matthias Reger bereits jetzt. Eine Zeit unter 42 Minuten war angepeilt, eine „39er“ wurde es. „Es hat einfach alles gepasst“, bilanziert Reger. „Ich hatte während des Rennverlaufs schnell das Gefühl, dass da heute mehr geht. So wurden es unter 40 Minuten.“ Großen Anteil an diesem Erfolg habe Oswald. „Er hatte uns immer wöchentlich mit detaillierten Trainingsplänen versorgt, die persönlich auf uns abgestimmt waren. Anfang des Jahres hätte ich nicht gedacht, dass ich im Mai so ein Rennen laufen kann. . .“

„Der ,HardtRun’ und die Trainingsgruppe waren für mich ein voller Erfolg“, bringt es Ina Krüger-Kumlehn auf den Punkt. „Der Lauf war toll organisiert und die Strecke durch den Wald prima. Zum Glück war auf dem heißen Abschnitt zum Hockenheim Ring der Wasserstand.“ Die Trainingsgruppe habe sie motiviert. „Es gab Rückmeldung zu Trainingseinheiten, aufmunternde Worte und ein gemeinsames Ziel in absehbarer Zeit. Die Trainingspläne waren sehr individuell, fordernd und sehr gut verständlich. Mein Ziel, mich zu verbessern, ging auf – kurz vor dem Lauf bremste mich aber eine Erkrankung ein. Ich wünsche mir eine Fortsetzung des ,HardtRun’ im Mai 2023.“

Bild: Lutz Rüffer